• Papiermühle Alte Dombach

    Papiermühle Alte Dombach

    Bei Bergisch Gladbach liegt das größte Papiermuseums Deutschlands. Die Papiermühle Alte Dombach, 1614 gegründet, wurde 1876 von der Firma Zanders übernommen. 1987 übertrug Zanders die Alte Dombach an den LVR, der dort seit 1999 das LVR-Industriemuseum Alte Dombach führt.

    Sehenswert ist die 40 Meter lange Papiermaschine PM4 aus dem Jahre 1889 in der direkt benachbarten Neuen Dombach. Neben einem Themenspielplatz für die Kleinen kann man sich im Museum auch selbst als Papierschöpfer versuchen. An der Gohrsmühle im Zentrum von Bergisch-Gladbach wird noch heute Papier produziert. Die jüngeren Teile der Fabrik steht im Bereich der ehemaligen Braunkohlegrube Johann Wilhelm. Die ehemalige Eigentümervilla im Stadtzentrum, die Villa Zanders, wird heute als städtisches Kunstmuseum genutzt.

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    Region: Bergisches Land
    Route:   –
    Informationen

    Alte Dombach 1, 51465 Bergisch Gladbach

    Webseite

    www.industriemuseum.lvr.de

  • Die Industrieroute Rheinschiene macht Industriekultur entlang des Rheins zwischen Bonn und Wesel erlebbar.

    Sie zeigt ein industrielles Kernland mitten in Europa. Der Rhein als Verkehrsader hat die Industrie und das Leben an seinen Ufern maßgeblich geprägt und eine einzigartige, spannende Industrielandschaft entstehen lassen.

    Neben den berühmten Rheinbrücken in Köln, Düsseldorf und Uerdingen, den großen Hafenanlagen, wartet die Rheinschiene mit weiteren, zum Teil unbekannten industriehistorischen Highlights auf:

    So entstand in Ratingen die erste Fabrik auf dem Kontinent, verband Elberfeld und Düsseldorf die erste Eisenbahn Westdeutschlands und die Entwicklung des Ottomotors fand nicht etwa in Stuttgart oder Detroit, sondern in Köln statt.

    Den riesigen Tagebaugruben bei Garzweiler stehen die Ursprünge der Feinpapierherstellung bei Bergisch Gladbach gegenüber.

    Themen

    Elf Themen spiegeln die industrielle und industriegeprägte Objektwelt am Rhein. Zentral sind die Themen „Rheinbrücken“ und „Rheinhäfen„. Eng mit dem Rhein verbunden ist die „Chemie„, wie aber der Bereich „Lebensmittel„.

    Zu den frühen Industrien am Rhein gehören neben der Textilindustrie auch „Eisen“ und „Papier„. Die Böden beiderseits des Rheins boten mit „Ton, Steine, Erden“ wichtige Grundstoffe für das schnelle Wachstum der Städte. Aus dem Bereich „Montan“ kamen auch die entsprechenden Impulse, die am Rhein eine erfolgreiche „Motoren und Maschinen „-Industrie entstehen ließen.

    Mehr zu den Themen

    Regionen

    Die Industrieroute Rheinschiene unterteilt sich in fünf Teilregionen. Sie sind historisch durch bestimmte Industriebranchen gekennzeichnet und gleichzeitig eng miteinander verzahnt.

    Gemeinsam bilden sie eine der vielfältigsten Industrielandschaften in Europa.

    So dominierte am Niederrhein lange die Textilindustrie, Steinkohle wurde nicht nur rechts des Rheins abgebaut, auch für den linken Niederrhein spielte sie eine große Rolle.

    Das Bergische Land war ein frühes Zentrum der Eisen- und chemischen Industrie und gab Impulse für die Orte am Rhein.

    Der Braunkohleabbau am Niederrhein hat eine neue Landschaft entstehen lassen und lieferte Grundstoffe und Energie für die Industrie entlang der eigentlichen Rheinschiene.

    Routen

    Innerhalb der Industrieroute Rheinschiene existieren bereits eine Anzahl von zumeist lokal orientierten Routen, die die Industriekultur in ihren verschiedenen Facetten erlebbar machen.

    Jede dieser Routen folgt unterschiedlichen Ansätzen mit einer Vielzahl an Objekten.

    Orte der Rheinschie

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    Industrieroute Rheinschiene

    Die Industrieroute Rheinschiene macht Industriekultur entlang des Rheins zwischen Bonn und Wesel erlebbar. Sie zeigt ein industrielles Kernland mitten in Europa. Der Rhein als Verkehrsader hat die Industrie und das Leben an seinen Ufern maßgeblich geprägt und eine einzigartige, spannende Industrielandschaft entstehen lassen. Neben den berühmten Rheinbrücken in Köln und Düsseldorf und den großen Hafenanlagen von Krefeld und Duisburg wartet die Rheinschiene mit weiteren, zum Teil unbekannten industriehistorischen Highlights auf: So entstand in Ratingen die erste Fabrik auf dem Kontinent, verband Elberfeld und Düsseldorf die erste Eisenbahn Westdeutschlands und die Entwicklung des Ottomotors fand nicht etwa in Stuttgart oder Detroit, sondern in Köln statt. Den riesigen Tagebaugruben bei Garzweiler stehen die Ursprünge der Feinpapierherstellung bei Bergisch Gladbach gegenüber.

    Die Regionen

    Die Regionen der Industrieroute Rheinschiene

    Die Industrieroute Rheinschiene unterteilt sich in fünf Teilregionen. Sie sind historisch durch bestimmte Industriebranchen gekennzeichnet und gleichzeitig eng miteinander verzahnt. Gemeinsam bilden sie eine der vielfältigsten Industrielandschaften in Europa. So dominierte am Niederrhein lange die Textilindustrie, Steinkohle wurde nicht nur rechts des Rheins abgebaut, auch für den linken Niederrhein spielte sie eine große Rolle. Das Bergische Land war ein frühes Zentrum der Eisen- und chemischen Industrie und gab Impulse für die Orte am Rhein. Der Braunkohleabbau am Niederrhein hat eine neue Landschaft entstehen lassen und lieferte Grundstoffe und Energie für die Industrie entlang der eigentlichen Rheinschiene.

    Region 01

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    Region 05

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    Themen

    Elf Themen spiegeln die industrielle und industriegeprägte Objektwelt am Rhein. Zentral sind die Themen „Rheinbrücken“ und „Rheinhäfen“. Eng mit dem Rhein verbunden ist die „Chemie“, wie aber der Bereich „Lebensmittel“. Zu den frühen Industrien am Rhein gehören neben der Textilindustrie auch die „Eisen“ und „Papier“. Die Böden beiderseits des Rheins boten mit „Ton, Steine, Erden“ wichtige Grundstoffe für das schnelle Wachstum der Städte. Aus dem Bereich „Montan“ kamen auch die entsprechenden Impulse, die am Rhein eine erfolgreiche „Maschinen“- und „Motoren“-Industrie entstehen ließen.

    Routen

    Innerhalb des Industrieroute Rheinschiene existieren bereits eine Anzahl von zumeist lokal orientierten Routen, die Die Industriekultur in ihren unterschiedlichen Facetten mit unterschiedlichen Ansätzen erlebbar machen.

    Via Industrialis

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  • Regionen

    Die Industrieroute Rheinschiene unterteilt sich in fünf Teilregionen. Sie sind historisch durch bestimmte Industriebranchen gekennzeichnet und gleichzeitig eng miteinander verzahnt. Gemeinsam bilden sie eine der vielfältigsten Industrielandschaften in Europa. So dominierte am Niederrhein lange die Textilindustrie, Steinkohle wurde nicht nur rechts des Rheins abgebaut, auch für den linken Niederrhein spielte sie eine große Rolle. Das Bergische Land war ein frühes Zentrum der Eisen- und chemischen Industrie und gab Impulse für die Orte am Rhein. Der Braunkohleabbau am Niederrhein hat eine neue Landschaft entstehen lassen und lieferte Grundstoffe und Energie für die Industrie entlang der eigentlichen Rheinschiene.

    Niederrheinisches Steinkohlenrevier

    Als westlicher Ausläufer des Ruhrkohlebergbaus ragt das Niederrheinische Steinkohlenrevier linksrheinisch in das Gebiet von Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Moers bis nach Kempen. 1854 fand Franz Haniel erstmals linksrheinisch bei Homberg Steinkohle und erbrachte damit den Nachweis, dass sich die Kohlelager an der Ruhr auch jenseits des Rheins fortsetzten. Im Zuge der Zechenkonsolidierung wurden 2001 die letzten drei linksrheinischen Zechen Friedrich Heinrich, Niederberg und Rheinland zum Bergwerk West zusammengelegt. 2012 wurde das Bergwerk West im Rahmen des Kohleausstiegs stillgelegt. Kamp-Lintfort ist bis heute durch den Bergbau in seiner Stadtstruktur geprägt. Denkmalwerte Zechenbauten, Bergarbeitersiedlungen und Bergehalden prägen das Stadt- und Landschaftsbild. Mehr lesen

    Textilregion Mittlerer Niederrhein

    In einem Bogen von Mönchengladbach aus bis nach Krefeld reicht die Textilregion Mittlerer Niederrhein. Mönchengladbach trug im 19. Jahrhundert aufgrund seiner zahlreichen Baumwollbetriebe und den dazugehörigen Maschinenbauern den Beinamen „Rheinisches Manchester“. Ihre Spuren sind im Stadtbild nicht nur in Fabrikanlagen, sondern auch im Wohnungsbau sichtbar. In Krefeld, dem anderen Schwerpunktraum der Textilregion, hat sich seit dem 18. Jahrhundert unter dem Einfluss protestantischer Flüchtlinge eine Samt- und Seidenherstellung entwickelt. Noch heute sind die Krawatten ein Markenzeichen Krefelds. Historisch ließe sich die Region über den Rhein nach Düsseldorf und Ratingen fortführen, wo mit dem LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford die älteste Fabrik auf dem Kontinent zu finden ist. Mehr lesen

    Bergisches Land

    In den Tälern der Wupper und ihrer Nebenflüsse liegen die Anfänge der Industrialisierung. Nicht umsonst befindet sich das Museum für Frühindustrialisierung in Wuppertal. Die reichlich vorhandene Wasserkraft der Flüsse, die unzählige Mühlen, vor allem Hämmer und Schleifkotten antrieb, aber auch der Erzreichtum im Bensberger Revier ließen hier früh protoindustrielle Zentren entstehen. Solinger Schneidwaren genossen schon vor dem 19. Jahrhundert Weltruf. Remscheid war und ist berühmt für seine Werkzeugproduktion. Mit dieser wirtschaftlichen Kraft wurde das Bergische Land zum Impulsgeber auch für das Rheinland. Die Verzahnungen sind vielfältig. So gab die erste westdeutsche Eisenbahn von Elberfeld kommend den wirtschaftlichen Startschuss für Düsseldorf. Auch Bayer hat seinen Ursprung im heutigen Wuppertal. Viele ehemalige Industrieanlagen sind heute spannende Orte der Industriekultur. Mehr lesen

    Die Rheinschiene

    Entlang des Rheins zwischen Bonn und Duisburg liegt immer noch eine der industriellen Herzkammern Europas. Die Stadtlandschaft hier ist ohne die rasante Entwicklung im Zuge der Industrialisierung nicht denkbar. Beiderseits des Rheins als wichtigste Transportachse entstanden imponierende Hafenanlagen. Beeindruckende Brückenbauten ermöglichen den reibungslosen Verkehr zwischen den beiden Rheinseiten. Hier ließen sich Unternehmen von Weltruf nieder und wurden Erfindungen gemacht, die die Welt revolutionierten, wie der Otto-Motor in Köln, Aspirin bei Bayer oder Persil bei Henkel. Neben den Häfen ist die chemische Industrie das Markenzeichen der Rheinschiene. Die Nähe zu den Kohlenrevieren, der Wasserbedarf, die Ableitmöglichkeiten und der Warenverkehr auf dem Wasser ließen Orte wie Köln, Wesseling, Leverkusen, Dormagen, Düsseldorf und Krefeld zu bedeutenden Standorten der chemischen Industrie werden. Mehr lesen

    Rheinisches Braunkohlenrevier

    Keine andere Industrie hat ihre Region so nachhaltig verändert wie der Tagebau des größten Braunkohlenreviers Europas in der Kölner Bucht. Ganze Orte mussten den riesigen Baggern weichen, eine Landschaft aus über 300 Meter tiefen Gruben und ebenso hohen Abraumhalden entstand. Die rheinische Braunkohle wurde erst im 17. Jh. als Brennstoff erkannt. Seit den 1870er Jahren, vor allem aber nach 1900 setzte sich der industrielle Tagebau durch, der Brikettfabriken, Großkraftwerke und die chemische Industrie belieferte. Spätestens in der Mitte des 21. Jahrhunderts wird der Abbau auslaufen. Die Braunkohleverstromung wird aus Klimaschutzgründen keine Zukunft haben. Die Seen, die in den ehemaligen Gruben entstehen sollen, werden am Ende des Jahrhunderts zu den größten Seen Deutschlands gehören. Industriekulturell wird das Revier u.a. durch die Straße der Energie erschlossen. Mehr lesen

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