• Deutz Motoren AG

    Deutz Motoren AG

    „Deutz ist die Wiege der Weltmotorisierung“, so lautet oft die Bewertung der Deutz Motoren AG. 1864 gründete Nikolaus August Otto die erste Gasmotorenfabrik der Welt und entwickelter den Ottomotor. Von 1872 an arbeiteten Gottfried Daimler und Wilhelm Maybach zehn Jahre lang für die Gasmotoren-Fabrik Deutz AG. Auch Ettore Bugatti hat einige Jahre in Deutz gearbeitet. Ohne die hier gemachten Erfahrungen wären ihre späteren Entwicklungen nicht denkbar.

    Beachtenswert war der gemeinsame Ausstellungspavillon der Gutehoffnungshütte (GHH) Oberhausen und der Deutz AG bei der großen Industrieausstellung 1902 in Düsseldorf. Diese Konstruktion gilt als Nobilitierung des Stahlfachwerkbaus außerhalb der Industriearchitektur.

    Während die Halle der Deutz AG nach der Ausstellung auf dem Werksgelände in vereinfachter Form Verwendung fand, ging die Halle der Gutehoffnungshütte nach Mexiko, wo sie heute als Nationalmuseum genutzt wird.

    Nach wie vor zählt die Deutz AG zu den weltweit führenden Motorenherstellern. Im firmeneigenen Technikum in Köln-Porz kann die Geschichte der Motorenherstellung besichtigt werden.

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    Region: Rheinschiene
    Route:  Via Industrialis
    Informationen

    Deutz-Mülheimer-Str. 147, 50733 Köln

    Website

    www.rheinische-industriekultur.com

    Besonderheiten

    Geheimtipp!

  • St.-Antony-Hütte

    St.-Antony-Hütte

    Die allerersten Ursprünge der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet zeigt die St.-Antony-Hütte in Oberhausen-Osterfeld mit einem industriearchäologischen Park, der Teil des LVR-Industriemuseums. 1758 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie mit einer Dauerausstellung vom spannenden Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten.

    Erhalten blieb das Wohnhaus des Hüttenmeisters. Im ersten industriearchäologischen Park Deutschlands können die Besucherinnen und Besucher auf der Ausgrabungsstätte der St. Antony Hütte einmalige Relikte aus der Frühzeit der Eisenhütte entdecken.

    Ein Ausflug zur St. Antony-Hütte wird auch für Kinder durch den Abenteuerspielplatz neben dem Museum zum Erlebnis. Im Mittelpunkt steht ein zehn Meter hoher Turm, der einem Hochofen nachempfunden ist – mit Rutsche, Kletterwänden, Hangelleitern, Schrägaufstieg und Rohrtelefonen.

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    REGION: NIEDERRHEINISCHES STEINKOHLENREVIER
    ROUTE: ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR
    INFORMATIONEN

    LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte
    Antoniestraße 32-34 46119 Oberhausen

    WEBSEITE

    www.industriemuseum.lvr.de

    BESONDERHEITEN

    Museum

  • Zinkfabrik Altenberg

    Zinkfabrik Altenberg

    Als die Zinkfabrik Altenberg 1855 in Betrieb ging, gab es den Ort Oberhausen noch gar nicht. Das belgische Mutterunternehmen „Vieille Montagne“ machte sich damals mit Zink, einem neuen Material des Industriezeitalters, auf den Weg zum Weltkonzern. Heute ist die Anlage gegenüber dem Hauptbahnhof das letzte erhaltene Fabrikensemble im Ruhrgebiet aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Seit den 1980er Jahren dreht sich hier alles um Kultur: Die Fabrik beherbergt ein soziokulturelles Zentrum und die Zentrale des LVR-Industriemuseums mit wechselnden Ausstellungen.

    Die Dauerausstellung „Schwerindustrie“ lässt den Pulsschlag aus Stahl spüren, erzählt vom Alltag der Männer und Frauen in der Eisen- und Stahlindustrie und von einer Region, die sich in wenigen Jahrzehnten vom Ackerland zum weltgrößten industriellen Ballungszentrum mauserte. Für 2020 ist eine neue Dauerausstellung geplant.

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    REGION: NIEDERRHEINISCHES STEINKOHLENREVIER
    ROUTE: ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR
      
    INFORMATIONEN

    LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg
    Hansastr. 20, 46049 Oberhausen

    WEBSEITE

    www.industriemuseum.lvr.de

    BESONDERHEITEN

    Das Museum liegt unmittelbar am Westausgang des Hauptbahnhofs Oberhausen. Museum mit Café.

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