Brücke der Solidarität - Industrieroute Rheinschiene
Brücke der Solidarität, Duisburg
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Brücke der Solidarität

Über das Objekt

 

Die Brücke ersetzte die kurz vor dem Einmarsch US-amerikanischer Truppen von der Wehrmacht gesprengte Admiral-Graf-Spee-Brücke und war erst 1936 dem Verkehr übergeben worden.  Die heutige brücke wurde 1950 dem Verkehr übergeben. Am Bau dieser Stabbogenbrücke war die Firma Krupp Stahlbau Rheinhausen beteiligt.  Der Stabbogen zählt mit 255 Metern Stützweite zu den größten in Deutschland.

 

Als nach einem massiven Markteinbruch 1986 das Krupp-Hüttenwerk Rheinhausen geschlossen werden sollte, kam es zu Massenprotesten. Am 2. Dezember 1987 blockierten mehrere tausend Stahlarbeiter die Rheinbrücke Rheinhausen-Hochfeld. 164 Tage dauerte dieser Arbeitskampf, als dessen Höhepunkt der Zug von 50.000 Stahlkochern aus dem gesamten Ruhrgebiet zur Brücke am 20. Januar 1988 gilt. An diesem Tag wurde auch ein von Auszubildenden gefertigtes Namensschild mit der Aufschrift „Brücke der Solidarität“ angebracht. Diese Bezeichnung wurde kurze Zeit später von der Stadt Duisburg offiziell anerkannt. Auch wenn die Proteste die Werksschließung nicht verhindern konnten, haben sie doch dazu geführt, dass der Bund und das Land zusätzliche Mittel bereitstellten, um im Ruhrgebiet den Strukturwandel aktiv und positiv zu begleiten.

 

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Route:  Route der Industriekultur.
Industriekultur am Rhein

 

Informationen

Brücke der Solidarität, 47226 Duisburg